Archiv für März, 2012

Seine ersten Lebensjahre verbrachte Seal bei Pflegeeltern, bis ihn seine Mutter im Alter von fünf Jahren wieder in die Familie aufnahm. Sein Versuch, einen künstlerischen Beruf zu ergreifen, wurde von seinem Vater nicht akzeptiert und mit körperlicher Gewalt beantwortet. Seal stand mit elf Jahren zum ersten Mal auf einer Bühne. Im Alter von fünfzehn Jahren lief er von zu Hause weg. Er schloss seine schulische Ausbildung ab und begann Architektur zu studieren. Auch nach dem Studienabschluss schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, da er auch weiterhin versuchte, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen.

Seal (2006)
Mit der englischen Funk-Band Push reiste Seal nach Asien und blieb einige Zeit dort. Nach seiner Rückkehr nach London arbeitete er 1990 als Studiosänger und nahm gemeinsam mit dem Musiker und Produzenten Adamski den Song Killer auf. Die Single wurde ein Nummer-1-Hit im Vereinigten Königreich und war auch international erfolgreich. Und obwohl er nicht auf dem Cover, sondern nur in den Credits genannt wurde, war es der Auslöser seiner erfolgreichen Solokarriere. 1990 erschien seine neue Single Crazy, die es in der Schweiz auf den ersten Platz schaffte und insgesamt 23 Wochen in der Hitparade verblieb.

Seal auf der Berlinale 2008
Am 20. April 1992 trat Seal zusammen mit den verbliebenen drei Musikern von Queen im Londoner Wembley Stadium beim Freddie Mercury Tribute Concert auf und sang gemeinsam mit ihnen den Song Who Wants to Live Forever.
Kiss from a Rose wurde bereits 1994 mit einem Musikvideo veröffentlicht, entwickelte sich aber erst im darauffolgenden Jahr durch den Film Batman Forever mit einem neuen Video zum Erfolg.
In der Folgezeit arbeitete Seal mit bekannten Künstlern wie Joni Mitchell und Jeff Beck zusammen.
Nachdem er mehrere Jahre lang in Los Angeles gelebt hatte, kehrte er 2003 nach London zurück, wo er mit seiner Lebenspartnerin Heidi Klum zusammenzog. Die beiden heirateten am 10. Mai 2005 in Mexiko und sind inzwischen Eltern von zwei Söhnen (*2005, *2006), einer Tochter (*2009) sowie einer Tochter aus einer früheren Beziehung Klums, die von Seal adoptiert wurde. Klum nahm erst Ende 2009 nachträglich Seals Familiennamen Samuel an. Die Familie lebt in Beverly Hills.
In der sechsten Staffel von Deutschland sucht den Superstar präsentierte Seal am 13. März 2009 seine neue Single I Can’t Stand the Rain.
Im Oktober 2011 führte sein Auftritt auf der Geburtstagsfeier des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow, dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, zu Kritik.[1]
Seal leidet seit seiner Jugend unter der nichtansteckenden Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes, auf die die Narben in seinem Gesicht zurückzuführen sind.

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Sie ist die einzige deutsche Pop-Ikone von Weltruhm, eine schillernde Diva der anderen Art. Die schrille Ausnahmesängerin war immer präsent (medial allemal) und ist dennoch back. Nach ihrer Gospel-CD „Personal Jesus“, die 2010 hohes Kritikerlob einheimste und Nina Hagen gleich zwei Mal nach Karlsruhe brachte, kehrt sie mit dem Album „Volksbeat“ nun wieder zu ihren Rock-Wurzeln zurück. Auf der neuen CD widmet sich Nina Hagen neben neuen eigenen Titeln auch Songs und Texten von Bertolt Brecht, Wolf Biermann, Martin Luther und legendären amerikanischen Songwritern Amerikas. In ihrer Muttersprache kehrt Nina damit als Rockröhre zurück und erweist sich bei aller Vielseitigkeit doch wieder ganz im Zentrum ihres Selbsts. Das Publikum schätzt Künstler mit dem besonderen Etwas, mit Aura und etwas „Echtem“, und gerade dies verkörpert die Hagen in jeder Sekunde eines Konzerts. Sei es im großartigen Brecht-Projekt, zusammen mit Musikern von den Einstürzenden Neubauten und Meret Becker, sei es beim Swing Projekt mit der großen Leipzig Big-Band oder dem Capital Dance Orchester, oder natürlich in einem ihrer echten Rock-Konzerte. Immer unverwechselbar Nina.

Quelle und Karten: Tollhaus Karlsruhe
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Judith Jersey (* 17. Juli 1952 in Oldenburg) und Mel Jersey (* 1. Oktober 1943 in Falkenau an der Eger im Egerland in Nordwestböhmen) sind seit dem 30. November 1969 verheiratet[1] und haben zwei Töchter, Julia und Jane.
Mel Jersey trat Anfang der 1970er Jahre als Schlagersänger in Erscheinung. Er hatte einige Hits wie Lisa (immer für dich), Lady of Love, Ich sitz’ zwischen 2 Stühlen usw. und mehrere Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, war 2 mal bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix de la Chanson als Sänger, Komponist und Texter dabei (1980 und 1982). Daneben schrieb er Schlager für andere Interpreten, darunter für Roy Black, Lena Valaitis, Florian Silbereisen, Stefan Mross, Eberhard Hertel, Margitta & Töchter, Dennie Christian, Alpentrio Tirol, Andy Borg, Mara Kayser.
Begonnen haben Judith & Mel ihre musikalische Zusammenarbeit schon im Jahre 1984 mit der Studioaufnahme Ich habe mich heut Nacht an dich verloren, mit der sie dann 1986 in der Aktuelle Schaubuden ihren ersten Fernsehauftritt hatten. Von da an nannten sie sich Heimatduo Judith & Mel, später nur noch Judith & Mel. Der erste große Fernsehauftritt, durch den sie bekannt wurden, war beim Grand Prix der Volksmusik 1990. Das Heimatduo erreichte mit dem Lied Land im Norden international den 5. Platz.[2] Insgesamt waren die beiden neun Mal beim Grand Prix der Volksmusik dabei und schafften jedes Mal den Sprung in das internationale Finale. Diese bisher unerreichte Serie rundeten sie mit einem 3. Platz für den Titel Die goldenen Jahre 1999 ab. Als Komponist, Texter und Produzent, nahm Mel Jersey zwölf Mal in den letzten 20 Jahren am Grand Prix der Volksmusik teil, denn außer mit Judith & Mel war er mit den Gruppen „Gemeinsam“, „Margitta & Töchter“ und „Jannika“ in den Finalen dabei. Ein Misserfolg war allerdings die bislang letzte Teilnahme von Judith & Mel im Jahre 2009: Die Beiden wurden mit dem Lied Liebe gibt, Liebe nimmt Letzter.[3]
Auch bei anderen Wettbewerben wie zum Beispiel ARD-Schlagerparaden oder Musikanten-Kaiser belegten die beiden oftmals die ersten Plätze und beim norddeutschen Wettbewerb Lieder so schön wie der Norden 1993 konnten sie mit Alles klar, alles klar den 3. Platz holen.
Für Ihre Verdienste um den Norden und die Stadt Oldenburg wurden die beiden mit der „Großen Stadtmedaille“ ausgezeichnet.
Judith und Mel gehören heute zu den erfolgreicheren Interpreten volkstümlicher Schlager. Neben den genannten Fernsehsendungen sind sie in vielen anderen Sendungen zu Gast, zum Beispiel in den Festen der Volksmusik, Musikantenstadl und all den anderen für diese Branchenrichtung relevanten Sendungen. Über all die Jahre hinweg gab es kaum eine Sendung, in der sie nicht mehrfach waren, z.B. 17 x ZDF-Hitparade, 13 x ARD-Schlagerparade, elf x Norddeutsche Hitparade, zwölf x ZDF-Super-Hitparade, zwei x Showpalast, zwei x Goldene Stimmgabel usw.

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Dione ist die Tochter einer färöisch-französischen Musiklehrerin und deren dänisch-spanischen Mannes. Durch ihre Eltern, die sich auf dem Musikfestival Roskilde kennenlernten,[6] kam sie früh mit Musik, Literatur und Kunst in Berührung, was zur Folge hatte, dass sie im Alter von fünf Jahren ihren ersten Song schrieb. Auras Vater sammelt Gitarren, was ebenfalls ihre Musikkarriere beeinflusste.[5][7]
Ihre Eltern waren Hippies und segelten mit ihr über die Weltmeere, bis sie sich, als Aura sieben Jahre alt war, auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm niederließen, wo sie auch die Schule besuchte.[7] Als 17-Jährige ging sie nach Australien, um sich musikalisch weiterzubilden. Dort schrieb sie viele Werke, die unter anderem von den australischen Aborigines beeinflusst waren. Diese Begegnung spiegelte sich später im Song Something From Nothing wieder. In dieser Zeit veränderte Dione ihr Konzept für die Musik. Sie gestaltet nahezu ihre gesamte Kleidung, ihre Plattencover und Videos selbst.

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NEUES PROGRAMM: Seidenstraße – Akrobatik am Puls der Menschheit

Stellen Sie sich vor: Eine Artistin jongliert fünf Teller an ihrer linken Hand und fünf Teller an ihrer rechten Hand, während sie sich mit dem ganzen Körper um ihre eigene Achse dreht, um mit dem Mund eine Rose aufzuheben, die an ihrer Ferse liegt. Haben Sie ein Bild vor Augen? Nein? Kein Wunder: Dieser außergewöhnliche Trick einer Akrobatin des Chinesischen Nationalcircus scheint dem europäischen Zuschauer unerreichbar für einen normalen menschlichen Körper. Und doch wird diese Pose, wie auch weitere Darbietungen, die unsere Vorstellung von Schwerkraft aufheben, täglich mit einem Lächeln, graziös und fehlerfrei präsentiert. Diese Akrobaten überschreiten Grenzen und erreichen so einen Status des Unglaublichen.

Auch wenn Dinge unerreichbar erscheinen, so findet der Mensch doch immer wieder einen Weg. Genau so haben es auch schon vor Tausenden von Jahren unsere Vorfahren in Okzident und Orient gemacht, als sie sich einen Weg von Europa nach China und umgekehrt bahnten, der dann im Laufe der Zeit zur Hauptschlagader der Menschheit wurde.

Dieser Weg, die „Seidenstraße“, hat bis zum heutigen Tage fast nichts an seiner faktischen und sinnbildlichen Bedeutung verloren. Getreu der alten Zen-Weisheit, dass ein Weg nur ein Weg wird, wenn einer ihn geht, haben ganze Scharen von Generationen diesen Weg genutzt, um Güter, Religionen, Kunst und Ideen von hier nach dort und dort nach hier zu transportieren.

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus nimmt so auch den Zuschauer mit auf eine Reise über diesen alten Karawanenstrom ins Reich der Mitte und bietet so, ummantelt von Weltklasseakrobatik, die Ansicht von unbekannten Kulturen und Traditionen des Fernen Ostens mit einer neuen Perspektive. Sie zeigt damit sowohl die interessanten Kulturunterschiede sowie unterstreicht sie gekonnt mit Staunen, Leidenschaft und Humor die tiefen menschlichen Gemeinsamkeiten der Völker an diesem Weg.

Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzeln, indem er erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, der gelebten Einheit von Körper, Geist & Seele und der überwältigenden Faszination einer fremden Hochkultur präsentiert. Folgen Sie auch in diesem Jahr den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen Reise über diesen Weg. Denn dann werden sie gemeinsam mit diesen Ausnahmekünstlern erleben, dass dieser Weg garantiert das Ziel ist!

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HOLIDAY ON ICE: Faster And Faster We Go!
Rasante Premiere von SPEED in Frankfurt

Frankfurter feiern neue HOLIDAY ON ICE Show SPEED – Sarah Connor-Songs „Gimme Some More“ und „Gone“ sorgen für Gänsehaut – Weitere zwölf Vorstellungen bis zum 16. Januar in der Festhalle
Hamburg/Frankfurt, 10. Januar 2012 – Tosender Applaus für die Stars on Ice. Die meist besuchte Eisshow der Welt, HOLIDAY ON ICE, hat am Dienstag, 10. Januar 2012, mit der brandneuen Produktion SPEED in der Festhalle in Frankfurt erfolgreiche Premiere gefeiert.
Um 19:00 Uhr begann die Show mit einem eindrucksvollen Opening in atemberaubender Kulisse: Feuer, schnelle Choreografien, sowie eine knapp drei Meter hohe Hebebühne mit sexy Tänzerinnen und spektakuläre Akrobaten versetzten das Publikum in Erstaunen. Ein Höhepunkt folgt dem nächsten. In der Zirkus-Szene beeindruckt die HOLIDAY ON ICE Cast mit Stelzenlauf auf Kufen, Stunt-Sprüngen über bis zu sechs Eiskunstläufer und einer Performance im legendären „Wheel of Death“. Als die Profi-Skater Melody Le Moal und Forrest Ryan McKinnon mit Motorrädern über das Eis rasten, hieß es Action pur. „Faster And Faster We Go“ war das Motto im Finale: Bei Eisschnelllauf, energiegeladener Musik und Feuerwerk, hielt es niemanden der Gäste auf den Sitzen – Begeisterung für die Stars von SPEED.
Für Gänsehaut sorgte auch die Video-Einbindung von Soulqueen Sarah Connor. Die Hits „Gimme Some More“ und „Gone“ sind eindrucksvoll ins Gesamtgeschehen integriert. Sarah Connor über die Show: „Wow, ich hätte nie gedacht, dass eine Eisshow so aufregend sein kann. SPEED ist DAS Familienereignis diesen Winters. Wer kann, sollte sich das nicht entgehen lassen. Tolle Kostüme, viel Tempo und natürlich gute Musik!“
Bis zum 16. Januar folgen noch zwölf weitere Vorstellungen von SPEED. Alle, die neugierig geworden sind, sollten sich schleunigst noch Plätze sichern. Tickets für SPEED mit der Musik von Sarah Connor gibt es zwischen 19,90€ und 49,90€ an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter http://www.holidayonice.de oder unter 0 18 05 / 44 14*… * (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.)

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Aktuelle CD: Holiday on Ice – Best of (inkl. Tropicana, Jubiläum, Energia) [3 DVDs]







Bilder von Chris Roberts am 13.11.11 in Hockenheim in der Stadthalle

Chris Roberts war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger in der ersten Hälfte der 70er Jahre. Seine mit Anglizismen angereicherten, eher schlichten Schlager und seine sonnige Ausstrahlung trafen den Zeitgeist.
Chris Roberts machte ab 1961 eine Berufsausbildung als Elektromechaniker, ab 1963 besucht er das Polytechnikum. 1964 war er Schlagzeuger der Rock-’n‘-Roll-Band „Blue Rockets“, die bekannte Lieder von Buddy Holly, den Everly Brothers oder Fats Domino nachspielten.
1966 wurde Roberts von Hans Bertram entdeckt, der ihm einen Vertrag bei der Plattenfirma Polydor verschaffte. Roberts‘ erste Single, die Beatmusik-Nummer „Babys Gone“, und weitere Titel fanden zwar wenig Aufmerksamkeit, doch 1968 landete Roberts, noch unter dem Namen Chris Robert, mit dem Schlager Titel „Wenn Du mal einsam bist“ eine Nummer 15 in den Charts. Darauf folgten bis 1972 mit Titeln wie „Die Maschen der Mädchen“, „Ich bin verliebt in die Liebe“, „Hab ich dir heute schon gesagt, daß ich dich liebe“ und „Hab Sonne im Herzen“ fünf Platzierungen in den Top 10.
In dieser Zeit hatte er unzählige Auftritte im Fernsehen, auch in der DDR. Anfang der 70er Jahre war Roberts auch als Darsteller in vielen Schlagerfilmen zu sehen.
Als 1973 größere Hits ausblieben, wechselte Roberts zu Jupiter Records und hatte dort mit dem Ralph-Siegel-Titel „Du kannst nicht immer siebzehn sein“ den größten Hit seiner Karriere (12 Wochen in den Top 10 bis auf Rang drei). Ebenfalls versuchte er, diese Erfolge in anderen Ländern zu wiederholen, so entstanden z.B. „Barbara“ (niederländische Version von „Wann liegen wir uns wieder in den Armen Barbara“) sowie „A mí me gusta la vida“ (spanische Version von „Ich bin verliebt in die Liebe“). Trotz unzähliger weiterer Veröffentlichungen bis in die frühen 80er Jahre konnte er an diese Erfolge nicht mehr anknüpfen. Bis heute sind ihm aber zahlreiche, vor allem weibliche, Fans treu geblieben.
Beim Eurovision Song Contest 1985 vertrat er als Teil eines Sextetts (unter anderem auch mit Ireen Sheer) Luxemburg mit dem dreisprachig vorgetragenen Lied Children, Kinder, Enfants. Die Gruppe belegte den 13. Platz.
Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet Roberts auch als Musikproduzent und Liedtexter, 1979 wirkte Roberts in dem Musical Sweet Charity mit.

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Sonja Christin am 13.11.11 in Hockenheim

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Radio Regenbogen Award: Diese zwölf Stars haben 2011 zu ihrem Jahr gemacht

– Dafür erhalten sie am 30. März 2012 in Karlsruhe den Radio Regenbogen Award
– Preisträger sind unter anderem Kaya Yanar, Marlon Roudette, Mando Diao, Tim Bendzko
– Unter den Laudatoren: Fanziska van Almsick, Axel Milberg, Lilo Wanders, Nina Bott

Selten gab es beim Radio Regenbogen Award eine so große Bandbreite an Künstlern und Musik-Genres: Von Marlon Roudette mit der Soul-Pop-Hymne „New Age“ über den rockigen Sound von Rea Garvey bis hin zum entspannten Gitarren-Pop von Tim Bendzko (links). Auch in den anderen Kategorien haben
TV- und Filmstars gezeigt, dass 2011 „ihr Jahr“ war. Dafür werden sie am 30.
März in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe mit dem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet. Die Preise überreichen Prominente wie Franziska van Almsick, Matze Knop, Christiane Paul, Ingolf Lück, Anja Kling, Lilo Wanders oder auch „Tatort“-Star Axel Milberg. Andreas Ksionsek, Eventleiter von Radio Regenbogen, stellte alle Preisträger und Laudatoren heute [08.03.2012] in Karlsruhe vor. Special Guest ist „The Voice“-Gewinnerin Ivy Quainoo.

Preisträger und Laudatoren (in Klammer):

– Song des Jahres 2011: Marlon Roudette (Nina Bott)
– Künstler National 2011: Rea Garvey (Christiane Paul)
– Comedy 2011: Kaya Yanar (Ingolf Lück)
– Beste Internationale Live Band 2011: Mando Diao (Nicolette Krebitz)
– Radio Regenbogen Hörerpreis 2011: Tim Bendzko (Anja Kling)
– Musical 2011: Hape Kerkelings „KEIN PARDON – Das Musical“ (Lilo Wanders)
– Medienfrau 2011: Judith Rakers (Matze Knop und Karsten Schwanke)
– Newcomer National 2011: Andreas Bourani (Muriel Baumeister)
– Lifetime Medienmann: Helmut Markwort (Christine Neubauer)
– Band National 2011: Frida Gold (Erol Sander)
– Charity & Lifetime: Peter Maffay (Franziska van Almsick)
– Ehrenaward 2011: Miyako Saigai FM, Miyako City (Axel Milberg)
– Special Guest: Ivy Quainoo

Marlon Roudette meldete sich 2011 eindrucksvoll zurück: Sechs Jahre nach dem Nummer-1-Hit „Big City Life“, den er als Teil des Duos Mattafix feierte, kletterte sein Song „New Age“ an die Spitze der Charts. Große Bekanntheit erlangte der Track auch als Teil des Soundtracks zum Film „What a Man“ mit Deutschlands neuem Schauspielliebling Matthias Schweighöfer. „New Age war
2011 überall zu hören – und das völlig zu recht!“, sagt Andreas Ksionsek, Prokurist und Eventleiter von Radio Regenbogen. „Dafür gebührt ihm der Radio Regenbogen Award 2012.“ Den erhält er aus den Händen von Nina Bott. Sie ist eines der bekanntesten deutschen Fernsehgesichter. „Wer Nina Bott nicht kennt, hat offenbar keinen Fernseher“ schmunzelt Ksionsek. TV-Dauerbrenner wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Verbotene Liebe“ oder „Stars auf Eis“ machten sie berühmt.

Rea Garvey hat 2011 mit seinem neuen Album bewiesen, dass er auch nach zehn Jahren musikalisch immer weiter voran geht. Besonders begeistert hat er aber ein Millionenpublikum Ende des Jahres als Juror von „The Voice of Germany“.
Andreas Ksionsek: „Rea ist ein absoluter Hit-Garant, die Chartstürmer seiner Band Reamonn oder sein Duett mit Nelly Furtado sind unvergessen. 2011 hat er mit seinem Album ebenso wie als Juror mit seiner ehrlichen und herzlichen Art das Publikum auf seine Seite gezogen.“ Die Laudatio auf Rea Garvey hält Schauspielerin Christiane Paul, die in Kino-Hits wie „Marlene“ oder „Die Welle“ begeisterte.

„Comedy war immer ein wichtiger Bestandteil von Radio Regenbogen und das nicht erst, seit wir mit Ingolf Lück einen der bekanntesten deutschen Comedians bei uns haben“, so Andreas Ksionsek. Die Auszeichnung für den besten Comedian hat beim Radio Regenbogen Award Tradition. Dieses Jahr geht sie an Kaya Yanar. „Er ist seit vielen Jahren im Geschäft und schafft es immer noch, sein Publikum zu unterhalten. 2011 hat er mit seiner Tour, seiner neuen Show bei RTL und seiner Buchveröffentlichung gezeigt, dass er nichts von seinem Witz verloren hat,“ begründet Ksionsek die Jury-Entscheidung. Wer anders könnte diesen Preis überreichen, als der neue Comedy-Star von Radio Regenbogen: Ingolf Lück. Er ist seit Jahren fester Bestandteil der deutschen Comedy-Szene. Nicht erst seit seiner „Sat.1 Wochenshow“ gehört er zu den Legenden der Comedy.

Seit „Lady“, dem Song aus der E-Plus-Werbung, kennt jeder Mando Diao – die Liveband des Jahres 2011! „2011 sorgten sie auf ihrer Tour für ein durchweg begeistertes Publikum – zunächst bei «MTV Unplugged», anschließend auf ihrer grandiosen Akustik-Tour“, so Andreas Ksionsek. Dafür gibt’s jetzt den Radio Regenbogen Award aus den Händen von Nicolette Krebitz („Im Sog des Bösen“), der Schauspielerin, die sich auch als Regisseurin und Musikerin einen Namen gemacht hat.
„Tim Bendzko ist die Pop-Sensation 2011. Es ist toll, dass die Hörer von Radio Regenbogen seine musikalische Leistung mit ihrer Wahl würdigen und ihn zum Gewinner des Hörerpreises 2011 gemacht haben“, freut sich Andreas Ksionsek. Tim Bendzko veröffentlichte im Sommer 2011 seine Debütsingle „Nur noch kurz die Welt retten“, das Album „Wenn Worte meine Sprache wären“ folgte wenig später. Nicht nur in den Charts war der Berliner erfolgreich:
Bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest konnte er den Sieg für seine Heimatstadt Berlin einfahren. Seine Laudatorin ist Anja Kling, eine der Top-Schauspielerinnen in Deutschland: „(T)Raumschiff Surprise“, „Hanni & Nanni“, „Wo ist Fred?“ – allesamt riesige Kinoerfolge.

Ivy Quainoo ist jetzt schon einer der Top-Newcomer 2012. „Es ist großartig, dass wir sie für den Radio Regenbogen Award nach Karlsruhe ins Herz von Baden gewinnen konnten“, freut sich Andreas Ksionsek. „Bei «The Voice of Germany» hat sie ein Millionenpublikum begeistert. Wir sind sehr gespannt, wie sie sich bei der Preisverleihung des Radio Regenbogen Award präsentieren wird.“

Bereits im Januar hatte Radio Regenbogen die ersten sieben der zwölf Preisträger vorgestellt. Jetzt verriet Andreas Ksionsek auch, welche Laudatoren ihnen jeweils den Radio Regenbogen Award überreichen werden:

Franz Beckenbauer? Dieter Bohlen? Jürgen Klopp? All das ist Matze Knop – bis hin zum „Bundes-Jogi“ beherrscht der TV-Comedian die Imitation der deutschen A-Promis so gut, dass viele lieber „dem Matze“ als den „echten“ Stars zuschauen. Star der ARD-Meteorologie ist zweifelsfrei Karsten Schwanke. „Er hilft Millionen von Deutschen seit Jahren bei der Wahl ihrer Kleidung für den nächsten Tag,“ scherzt Andreas Ksionsek. Schwanke machte sich außerdem als Moderator des Erfolgsformats „Abenteuer Wissen“ einen Namen. Karsten Schwanke und Matze Knop werden die Laudatio auf die „Medienfrau 2011“ Judith Rakers halten.

Christine Neubauer ist den meisten Deutschen als das „Vollweib“ schlechthin bekannt. „Sie hat eine großartige Persönlichkeit, begeistert uns alle mit viel Charme, Witz und Herzlichkeit“, lobt Andreas Ksionsek die Schauspielerin. Sie ehrt Medienmann Helmut Markwort („Focus“), der den Radio Regenbogen Lifetime Award erhält.

„Auch wenn sie ja ursprünglich aus Berlin kommt: Franziska van Almsick ist inzwischen eine Badenerin“, freut sich Ksionsek. Der Schwimmstar lebt seit Jahren in Heidelberg und engagiert sich für verschiedene Projekte wie die Stiftung „Heidelberger Kids auf Schwimmkurs“. Sie hält die Laudatio auf Peter Maffay, Gewinner des Charity & Lifetime Award, der für sein Engagement für traumatisierte Kinder geehrt wird.

Muriel Baumeister steht seit ihrer Jugend vor der Kamera. Filme wie „Knockin’ on Heaven’s Door“ machten sie berühmt. Als Laudatorin überreicht sie den Radio Regenbogen Award an Pop-Shootingstar Andreas Bourani („Alles nur in meinem Kopf“).

Lilo Wanders, seit Jahren eine der schillerndsten Figuren im deutschen Fernsehen, steht mit ihrer schrillen Art immer wieder im Rampenlicht, „aber eine Witzfigur ist sie nie“, so Andreas Ksionsek. „Sie scheut sich nicht, gesellschaftliche Probleme oder heikle Themen anzusprechen. Das ist beeindruckend.“ Den Radio Regenbogen Award überreicht Lilo Wanders an das Ensemble von Hape Kerkelings „KEIN PARDON – Das Musical“.

„Wer wünscht sich nicht einen Laudator für seine Veranstaltung, der regelmäßig zum bestangezogenen Mann Deutschlands gewählt wird?“ schmunzelt Radio Regenbogen Eventleiter Ksionsek. Er meint Schauspiel-Star Erol Sander.
Der TV-Liebling wird den Radio Regenbogen Award an eine Band überreichen, deren Frontsängerin sogar noch ein bisschen besser angezogen ist als Erol
Sander: Frida Gold („Wovon sollen wir träumen“).

„Axel Milberg kann einfach alles“, findet Andreas Ksionsek: „Komödien, Thriller, Dramen. Er ist ein absolutes Multitalent!“ Der Schauspieler, der vor allem als „Tatort“-Kommissar Borowski bekannt wurde, hält die Laudatio auf die Radio-Macher von Miyako Saigai FM. Die Radioleute versorgen die Bevölkerung nördlich von Fukushima seit der verheerenden Tsunami-Katastrophe an der japanischen Ostküste mit lebenswichtigen Informationen und führten schon viele Familien wieder zusammen.

Der Radio Regenbogen Award 2012 wird in zwölf Kategorien am 30. März in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe verliehen. Tickets gibt es zum Preis von 290 Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind Speisen und Getränke sowie eine Spende in Höhe von 40 Euro zu Gunsten von „Kinder unterm Regenbogen“.
Kartenbestellungen im Internet unter http://www.regenbogen.de sowie per eMail unter award@regenbogen.de. Informationen erhalten Sie zudem telefonisch unter 0621 – 33 75 0.

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Annett Louisan wurde 2004 mit chansonhaften Popsongs wie Das Spiel bekannt. Die Texte schrieb ihr Produzent Frank Ramond, die Kompositionen die Songwriter Hardy Kayser und Matthias Haß. Das Album „Bohème“ erreichte sechs Wochen nach Veröffentlichung Gold- und nach nur insgesamt neun Wochen Platinstatus und wurde damit zu einem der schnellstverkauften Debütalben der deutschen Musikindustrie. Im Frühjahr 2005 tourte Annett Louisan in 25 Städten in Deutschland mit ausverkauften Konzerten z.B in Frankfurt (Alte Oper), Hamburg (Musikhalle), München (Circus Krone) oder Berlin (dreimal Schillertheater).
Musikalisch bewegt sich vor allem ihr zweites Album Unausgesprochen aus dem Jahr 2005 weg vom Pop und konzentrierte sich mehr auf die französisch-deutsche Chanson-Tradition. Louisan verwendete hierbei Musette-Walzer, Tango und Bossa-Nova-Rhythmen. Das Album hielt sich mehr als 50 Wochen in den deutschen Charts. Im Frühjahr 2006 folgte eine große Tour mit vielen ausverkauften Konzerten. Im Herbst des Jahres gab es 30 weitere ausverkaufte Konzerte.
Louisan sang den Titelsong Der kleine Unterschied für die deutsche Kino-Komödie „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“. Der Song wurde wie der gesamte Film-Soundtrack von James Last komponiert und erschien auf Annett Louisans drittem Album Das optimale Leben. Auch nach Veröffentlichung des Albums Das optimale Leben ging Annett Louisan auf Tour.
Im Oktober 2008 erschien Louisans viertes Album Teilzeithippie. Das Album stieg auf Platz zwei ein und hielt sich 31 Wochen in den Charts. Außerdem ging die Sängerin auf Tour und absolvierte insgesamt 50 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Im März 2011 erschien mit In meiner Mitte Louisans fünftes Studioalbum. Die meisten Songs entstammen der Kooperation mit Louisans neuem musikalischen Partner Danny Dziuk.

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Jennifer Rostock am 15.11.11 im Capitol in Mannheim

Die aus Zinnowitz stammenden Jennifer Weist (* 3. Dezember 1986)[1] und Johannes „Joe“ Walter lernten sich bereits im Kindergarten kennen. Walter begann als Fünfjähriger mit Musikunterricht; er lernte zuerst Geige, später spielte er Klavier. Weist traf er mit 13 bei einer Karaoke-Show wieder und lud sie ein in seiner Schülerband No Fame mitzuwirken. Sie versuchten sich mit Rock, Pop und Swing in verschiedenen Genres, sangen dabei zunächst auf Englisch, später auf Deutsch und komponierten schließlich eigene Songs.[2] Im Jahr 2004 gründeten sie die Band aerials.[1]
In Rostock trafen sie bei einem Songwriting-Workshop erstmals auf ihren späteren Produzenten Werner Krumme.[3] Nach abgeschlossenem Abitur im Sommer 2006 zogen die beiden nach Berlin, um aktiv einer Musikkarriere nachzugehen. Dort lernten sie schließlich auch die drei zukünftigen Bandmitglieder Alex, Christoph und Baku kennen.[2]
Der Bandname kam zunächst durch ein Missverständnis zustande. Mitarbeiter im Berliner Planet Roc Tonstudio adressierten Notizen für die Band immer wieder an „Jennifer Rostock“.[4] Weist bemerkte dazu: „Jennifer, das ging an mich und Rostock, weil sie wussten, wir sind von der Küste und Rostock war wohl die einzige Stadt, die die Studioleute bei uns hier oben kannten.“ Dieser Arbeitstitel wurde letztlich für gut befunden und als Name übernommen.[2] In der Fernsehsendung Das Perfekte Promi-Dinner erzählte sie jedoch, sie sei in dem Handy eines Freundes als „Jennifer Rostock“ gespeichert worden, da sie sich mit ihm in Rostock traf. Den Namen fand die Band gut und nannte sich von da an Jennifer Rostock.

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Aktuelle CD: Mit Haut und Haar


Nach Fukushima: „Beeindruckendes Beispiel für die Kraft des Radios“

– Am Sonntag [11.03.2012] jährt sich die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe

– Radio-Macher von Miyako Desaster FM erhalten Radio Regenbogen Ehrenaward 2011

– Redakteurinnen Ayako Kimura und Kiyoe Suzuki nehmen den Ehrenaward entgegen

– Japanische TV-Übertragung der Verleihung unter www.regenbogen.de/japan

Der Tsunami hat ihnen alles genommen, nicht jedoch ihre Stimme und ihren Mut! Am nächsten Sonntag [11.03.2012] jährt sich die verheerende Erdbeben-Katastrophe von Japan. Seitdem kämpfen im Norden Japans Überlebende mit einem freiwilligen Radio-Programm um ihre Zukunft und die ihrer Landsleute. Nur elf Tage nach der tödlichen Flutwelle vom 11. März 2011 ging die Radiostation Miyako Saigai FM (Miyako Desaster FM) auf Sendung. Seitdem senden die Radiomacher lebensnotwendige Informationen, sie führten Familienmitglieder wieder zusammen und spendeten seelischen Trost. Für diese herausragenden Verdienste wird das gesamte Team von Miyako Desaster FM am 30. März 2012 mit dem Ehrenaward des Radio Regenbogen Awards ausgezeichnet.

Im Internet-TV wird die Verleihung auch auf japanisch übertragen: Unter www.regenbogen.de/japan. Radio Regenbogen Eventleiter Andreas Ksionsek:

„Miyako Desaster FM ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kraft des Radios – und für Pioniergeist und Menschlichkeit in Zeiten einer schweren Katastrophe.“

Fukushima – der Name der japanischen Großstadt steht nicht nur bei Deutschen synonym für die größte Tsunami-Katastrophe, die Japan je erlebt hat. – Zuerst bebte die Erde. Fünf Minuten lang. Dann kam die Tsunami-Welle. Sie überflutete die gesamte Nordostküste Japans, spülte Häuser ins Meer und verwüstete das Mobilfunknetz und Internetleitungen. Besonders hart traf es die Präfekturen Fukushima und Iwate. Die 60.000-Einwohner-Küstenstadt Miyako liegt in Iwate. 4.500 Häuser wurden zerstört, 509 Menschen starben, auch heute werden noch immer 67 Personen vermisst.

 

Noch während das Chaos tobte, hatten einige Radiomacher eine großartige

Idee: Sie wollen das letzte verfügbare Kommunikationsmittel – das Radio – nutzen, um Menschen zu helfen ihre vermissten Verwandten zu finden. Am 19.

März 2011 erhielten sie eine Sendegenehmigung, drei Tage später konnten sie mit vielen freiwilligen Unterstützern als 20-köpfige Radio-Mannschaft gemeinsam erstmals „On Air“ gehen. „Nachdem in den Regionen um Fukushima die gesamte Telekommunikation zusammengebrochen war, wurde dieser kleine Radiosender zum entscheidenden Medium, das helfen konnte“, sagt Andreas Ksionsek. „Das hat uns Radiomacher hier in unseren ,warmen Büros’ ziemlich beeindruckt – und auch ein wenig stolz gemacht. Radio steht natürlich für Musik und Unterhaltung. Wenn es darauf ankommt, kann Radio aber auch in den schlimmsten Situationen helfen und Auswege aufzeigen.“

 

Miyako Desaster FM strahlte nach dem Unglück für anderthalb Monate jeden Tag zur Mittagszeit eine Sondersendung aus. Hier kamen Menschen zu Wort, die aufgrund des Tsunamis ihre Angehörigen vermissten. So gelang es, 25 Familien wieder zusammen zu führen. Darüber hinaus sendeten die freiwilligen Helfer lebenswichtige Informationen, etwa an welchen Stellen Essen und Kleidung verteilt wurde. Zur seelischen Unterstützung der Menschen wurde nachmittags auch häufig einfach nur vorgelesen. Von Tag zu Tag konnten die Redakteure schließlich immer mehr positive Nachrichten bekannt geben, etwa wenn Totgeglaubte wieder auftauchten, und neue Hoffnung zu den Menschen der Region tragen. Miyako Desaster FM ist auch heute noch immer „On Air“.

 

„Aufmerksam wurden wir auf den Sender im März 2011, unmittelbar nach der Katastrophe“, schildert Andreas Ksionsek. „Wir erfuhren im Fernsehen von Miyako Desaster FM. Von da an haben wir ihre aufopferungsvolle Arbeit weiter beobachtet, um zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt. Was am Ende herausgekommen ist – das Engagement, das auch nach den Aufräumarbeiten noch weitergeht und die vielen zusammengeführten Familien – ist wirklich beachtenswert.“

 

Stellvertretend für das gesamte Team von Miyako Desaster FM werden die Redakteurinnen Ayako Kimura und Kiyoe Suzuki den Radio Regenbogen Ehrenaward entgegennehmen. Mit dem Preis werden Personen oder Institutionen für ihre herausragenden Verdienste ausgezeichnet. Der Ehrenaward hat für Radio Regenbogen einen besonderen Stellenwert und wird deshalb nicht jährlich vergeben. Die Verleihung findet im Rahmen des Radio Regenbogen Award 2012 am 30. März in der Karlsruher Schwarzwaldhalle statt. Bisherige Preisträger waren beispielsweise Michail Gorbatschow, Dr. Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher.

 

Der Radio Regenbogen Award 2012 wird in zwölf Kategorien am 30. März in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe verliehen. Preisträger sind unter anderem Hape Kerkelings „KEIN PARDON – Das Musical“, Judith Rakers, Andreas Bourani, Helmut Markwort, Frida Gold und Peter Maffay. Der Ehrenaward 2011 geht an den japanischen Radiosender Miyako Saigai FM. Von 20.30 Uhr bis zum Finale gegen 23.00 Uhr wird der Radio Regenbogen Award im Internet-TV übertragen.

Für die Zuschauer aus Japan wird eigens ein Webcast in Landessprache ausgestrahlt – unter www.regenbogen.de/japan. Tickets gibt es zum Preis von 290 Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind Speisen und Getränke sowie eine Spende in Höhe von 40 Euro zu Gunsten von „Kinder unterm Regenbogen“.

Kartenbestellungen im Internet unter www.regenbogen.de sowie per eMail unter award@regenbogen.de. Informationen erhalten Sie zudem telefonisch unter 0621 – 33 75 0.

 

 

Aktuelle Top-Events von Radio Regenbogen

 

06. und 07.03.2012

Best of Musicals, SAP Arena, Mannheim

www.stage-entertainment.de

 

11.03.2012

Atze Schröder, SAP Arena, Mannheim

www.atze-schroeder.de

 

01.04.2012

9. Freiburg Marathon mit neuer Strecke

www.marathon-freiburg.de

 

10.06.2012

DJ Bobo, SAP Arena, Mannheim

www.djbobo.ch