Mit ‘Batschkapp’ getaggte Beiträge

Bilder von ASP in der Batschkapp in Frankfurt am 24.11.11

Alexander „Asp“ Spreng und Matthias „Matze“ Ambré (ehemaliges Mitglied der Frankfurter Band Gabi Mohnbrot) gründeten die Band im Sommer 1999 „in einer von Hessens schöneren Apfelweinkneipen“[3] nach längerem Erfahrungs- und Meinungsaustausch und der Auflösung der jeweiligen früheren Bands. Der Bandname ist gleichzeitig Spitz- und Rufname des Sängers. Da die von ihm kreierte literarische Figur zentraler Bestandteil der folgenden Veröffentlichungen sein sollte, lag diese Entscheidung nahe. Zur Unterscheidung zwischen Band und Sänger schreibt man heute erstere komplett in Großbuchstaben. Zu dieser Zeit entwarf Spreng auch das bis heute verwendete Bandlogo. Die erste Homepage der Band gestaltete Ex-Gabi-Mohnbrot-Mitglied und späterer ASP-Bassist, Andreas „Tossi“ Gross.
Die erste Demo-CD entstand unter recht improvisierten Bedingungen in der Wohnung des späteren ASP-Schlagzeugers Oliver „Himmi“ Himmighoffen, der ebenfalls früher Mitglied von Gabi Mohnbrot war. Die Musik wurde von den Szene-DJs und deren Hörern aus der Umgebung positiv aufgenommen, Zusagen von Plattenfirmen blieben jedoch zunächst aus. Live-Auftritte waren nach ausgiebiger Banderfahrung beider Mitglieder zunächst nicht geplant.[4]

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Bilder von Lahannya in der Batschkapp in Frankfurt am 24.11.11

Die im November 2010 veröffentliche Single „Scavenger“ enthält neben zwei Songs des folgenden Albums „Dystopia“ Liveaufnahmen älterer Songs, aufgenommen auf dem Essen Original 2010. Des Weiteren ist eine Live-DVD enthalten, die den Auftritt der Band beim Metal Female Voices Fest 2009 zeigt. Am 7. Oktober 2011 erschien das dritte Album der Band, „Dystopia“. Auch dieses setzt thematisch wiederum dort an, wo der Vorgänger „Defiance“ schloss.
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Ankündigung: Frida Gold am 05.12.11 in der Batschkapp in Frankfurt

In Deutschland gibt’s das selten: Dass eine Gruppe beschließt, Pop zu machen, aus sich selbst heraus, aus eigenem Antrieb: Weil es sich richtig anfühlt. “Pop all the way”, haben FRIDA GOLD dazu mal gesagt. Was das bedeutet: Weder ist es Pop als komplett durchkalkuliertes Showbiz, mit Songs aus internationalen Track-Datenbanken, die mit Marketing-Ballyhoo als “auf den Leib geschneidert” umdeklariert werden. Noch ist es Pop als rosenzüchterhafte Liebhaberei, mit Klängen, die aus ultrageschmackvollen Plattensammlungen herauskompiliert werden, bis kein eigener Ausdruck mehr zu spüren ist. Nein, FRIDA GOLD machen Pop, gerade weil sie wissen, dass sie ihre Gefühle am besten in der Unmittelbarkeit einer großen Melodie ausdrücken können; dass ein Vierminutenpopsong diese Gefühle auf den Punkt bringt; dass ein Refrain das Entscheidende so oft wiederholt, wie man es in Momenten des Zweifels selbst tut, wenn man für sich eine Lösung gefunden hat. Und wenn es dann gelungen ist (und es gelingt FRIDA GOLD oft), dann kann man sich hineinstürzen in das Glück, das Tanzen, ja, in dieses ganz besondere Glitzern des Pop – das Gold im Bandnamen, das Album heißt “Juwel”. Wer bildet diese Band? Sängerin Alina und Gitarrist Julian kennen sich schon eine halbe Ewigkeit, Alina und Bassist Andi waren ein Paar, als sie die meisten Songs für “Juwel” gemeinsam schrieben, und Schlagzeuger Tommi ist ein Freund aus der ja nicht unüberschaubaren Musikszene des Ruhrgebiets. So wie sie seit Anfang 2009 zusammen erarbeitet haben, was sie als Frida Gold unter Pop verstehen, was sie damit erreichen wollen – das kennt man so vielleicht eher von englischen Bands. Wenn man das so sieht, dann verhält sich das Ruhrgebiet zu den Metropolen des Landes vielleicht auch so ähnlich wie Nordengland zu London. Alles ein bisschen geerdeter, aber zugleich auch ein Ort, aus dem man sich manchmal herausträumen muss. Alina und Julian waren schon anderswo und sind hierher zurückgekehrt, ganz bewusst und gern. Um sich in Ruhe entwickeln zu können, ohne sich von den Stimmungen und Hypes verrückt machen zu lassen, die in Großstädten atemlos aufeinanderfolgen. Nebeneffekt: Ein bisschen als bunter Hund zu gelten, mit auffälligem Styling, das kann man durchaus genießen. Für Alina ist Mode nämlich die zweite Leidenschaft, nach der Musik. Sie hat schon Fashionfotos gemacht, die in mehreren Mode-Blogs für einiges Aufsehen sorgten. Sie liebt es, sich dem Flow der Ideen in der Zusammenarbeit mit tollen Fotografen hinzugeben. Das ist auch gut für die Band, denn dass Pop auch Inszenierung ist, muss man Alina nicht erklären. In den Werbespots für MTV Mobile, die mit Frida Golds erstem Hit “Zeig mir wie du tanzt” unterlegt wurden, machte sie eine derart gute Figur, dass Alina von der deutschen Ausgabe des Magazins Grazia zu einer der “10 schönsten Frauen der Welt” gekürt wurde! “Zeig mir wie du tanzt” schaffte es als Debütsingle von Frida Gold bis auf Platz 38 der deutschen Charts (und in die Top 15 der deutschen iTunes-Charts) – schließlich ist Pop ja nichts ohne Hits. Es ging auch so weiter, mit “Wovon sollen wir träumen” als zweiter Top 30-Single (Top15 I Tunes) – einem Song, in dem Alina darüber nachdenkt, wie ihre Generation mit einem Überfluss an Reizen, Ideen, Freiheit umgeht – ein Beispiel dafür, dass in den eingängigen, gefühlsbetonten Texten stets auch eine These steckt, Gedanken, Gelesenes. So wird auf “Juwel” im Songtitel “Amour de soi” schon Rousseau herbeizitiert, und in “Verständlich sein” wird der klassische Konflikt zwischen konzeptionellem Denken und dem Bauchgefühl verhandelt – natürlich, wie immer, mit großer Melodie, Spitzenrefrain und einem tanzbaren Groove. Ein erklärbares Mirakel also, dass „Juwel“ auf Anhieb die Charts knackte und ab VÖ-Datum instantmäßig von Platz 18 der Media Control Charts (und Top 10 der Online Portale) auf den Rest der Welt herunter funkelte. Denn die Songs sind ursprünglich als Elektro-Tracks im Computer entstanden, in engster Songwriting-Beziehung zwischen Alina und Andi – aber im Proberaum hat sie die Band als Livestücke neu erfunden, um ihnen dann im Studio noch einen zusätzlichen Schimmer zu verleihen. Aber das bedeutet eben auch, dass FRIDA-GOLD-Konzerte lebendige Angelegenheiten sind; eine Feier der kommunikativen Möglichkeiten des Pop. Im vergangenen Mai eindrucksvoll zu erleben bei einer Headliner-Tour, und schon im Februar bei sechs Dates im Vorprogramm von Style-Ikone Kylie Minogue zu Gast – auch so einem Popstar, der in den Welten von Musik und Mode gleichermaßen zuhause ist. Wovon sollen wir also träumen, wenn die unendlichen Erfolgsdimensionen im wirklichen Leben immer größer und weiter werden? So stahlen FRIDA GOLD unlängst als Special Guest unserer Lena beim megaspektakulären Eurovision Song Contest vor mehr als 120 Millionen weltweiter Zuseher (davon 14 Millionen in deutschen Haushalten) fast die Show. Und auch als ESC-Jurorin befand sich Alina im Anschluss neben Ina Müller, Gerd Gebhardt, Edi van Beek und Eva Briegel (Juli) in äußerst illustrer Runde und belegt durch ihre Nominierung, dass FRIDA GOLD schon jetzt, obwohl sie gerade erst ihr Debütalbum veröffentlicht haben, im Musikbusiness geschätzt und ernst genommen werden. Im Sommer wird’s dann sportlich für FRIDA GOLD: Wenn vom 26. Juni bis 17. Juli die Frauenfußball WM in Deutschland stattfindet, sind die vier sympathischen Senkrechtstarter ebenfalls mit von der Partie: Zum einen sind sie am Vorabend des Eröffnungsspiels als musikalische Gäste in „Das aktuelle Sportstudio“ des ZDF geladen, das an den Übertragungstagen seine „Bilder des Tages“ , 30 bis 120 Sekunden lange Zusammenschnitte vom Frauen-Fußball-Mega-Event, mit Frida Golds „Wovon sollen wir träumen“ unterlegen und den energetischen Power-Song somit zur inoffiziellen Hymne der Frauenfußball WM machen wird. Zum anderen treten die güldenen Pop-Apostel am 26. Juni im Vorfeld des WM-Eröffnungsspiels zwischen Deutschland und Kanada live auf der Frankfurter Mainufer-Bühne im Rahmen des groß aufgezogenen Public Viewings auf, zu dem abertausend Fans erwartet werden. Und wer weiß, vielleicht gibt’s dank tatkräftiger Unterstützung der funkelnden Pop-Perlen von FRIDA GOLD ja auch ein Sommermärchen 2011? Ihr eigenes Märchen haben die goldigen Vier ja ohnehin längst selbst geschrieben.
Quelle und Tickets: Batschkapp

Bilder von Imelda May am 24.05.11 in der Batschkapp in Frankfurt

Der Stil von Sängerin und Band basiert zwar erkennbar auf Rock’n’Roll- und Rockabilly-Elementen. Die Verquickung mit anderen Stilen, insbesondere Jazz, Blues, Pop– und auch Folksong-Elementen, wird in den Medien allerdings regelmäßig betont. Starke Aufmerksamkeit erzielt auch das Styling: die Art des Auftritts inklusive dem Einbeziehen von Stilementen aus Pin-Up-Design und Neoburlesque sowie die Inszenierung des Lebensgefühls der Rock’n’Roll-Ära der 1950er und 1960er Jahre. Das Weblog Popversammlung.de kündigte den Köln-Auftritt der Sängerin im Herbst 2010 wie folgt an: (…) „Imelda May erreicht die Menschen nicht nur durch ihre Musik. Ihr auffälliger Style und ihr eindeutig cooler, aber auch skurriler 50er Jahre Look hat sie bereits auf das Cover der ‚Irish Sunday Times Style‘ gebracht. (…) Auf ihrem neuen Album ‚Mayhem‘ entwickelt Imelda May ihre ungewöhnlich frische Mischung von klassischen Musikstilen weiter, außerdem zeigt es hervorragend ihre herausragenden Songwriting-Qualitäten.“ [7]

Auf das Spiel der Sängerin mit den Accessoires der Fünfziger fokussierte auch das Webportal Promiflash.de: „Es scheint, als hätte Imelda den Fifties-Rock für sich gepachtet und kann somit die Baseballs locker an die Wand singen. Ihre kraftvolle Stimme ist einzigartig und hat einen hohen Wiedererkennungswert, genau wie ihr stilvoller Rockabilly-Look, der aus großartigen Kleidern und eingedrehter Tolle besteht.“ [8]

Positive Kritiken errang auch Mayhem, das dritte Album. Musikwoche.de zog als Resummée: „Das Wort ‚Mayhem‘ bedeutet bei Imelda May jedoch sicher nicht einfach Chaos. Eher profiliert sie sich als Stimmungskanone für gehobene Ansprüche, die aber jederzeit auch die emotionale Trumpfkarte ziehen kann wie zum Beispiel mit dem ‚Kentish Town Waltz‘. Dass sie den Klassiker ‚Tainted Love‘ auf seine Soul-Essenz zurückführt, spricht ebenfalls dafür, dass Imelda May ganz genau weiß, was sie tut. Und was sie hier tut, ist gut.“ [9]

Quelle: Wikipedia
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